29.09.2019

7.11.: 50 Jahre Realienkunde des Mittelalters und der frühen Neuzeit

Anlässlich seines runden Geburtstags lädt das IMAREAL am Donnerstag, 7. November 2019, 18.30, in die Dominikanerkirche Krems, Körnermarkt 14, 3500 Krems an der Donau.

Seit 1969 beschäftigt sich das Institut für Realienkunde (IMAREAL) in Krems an der Donau mit Fragen der Materiellen Kultur: Welche Beziehungen lassen sich zwischen Menschen und Objekten fassen und was sagen uns diese Beziehungen über die vielfältigen Formen der Lebensgestaltung früherer Jahrhunderte?

Mit diesem Profil ist das IMAREAL weltweit die einzige akademische Einrichtung ihrer Art und damit auch in vielerlei Hinsicht Pionier der kulturgeschichtlichen Forschung. Dies gilt beispielsweise für die seit 1971 betriebene, computergestützte Erfassung und Auswertung historischer Bildquellen in der Bilddatenbank REALonline: www.realonline.imareal.sbg.ac.at.

Lange vor der „Erfindung“ der Digital Humanities fanden die neuen Technologien für die mediävistische Forschung am IMAREAL praktische Anwendung. Auch das fächerübergreifende Arbeiten im Verbund aus FachspezialistInnen der Geschichte, Kunstgeschichte, Germanistik und Archäologie macht das IMAREAL zu einem der Vorreiter der Interdisziplinarität geisteswissenschaftlicher Prägung.

Ursprünglich zur Österreichischen Akademie der Wissenschaften gehörend, ist seit 2012 die Universität Salzburg Trägerin des Instituts, das zusätzlich durch eine Basisfinanzierung des Landes Niederösterreich und der Stadt Krems gefördert wird.  

Im Rahmen der 50-Jahr-Feier am 7.11.2019 in der Dominikanerkirche in Krems wird Band 1 der neuen Reihe „Formate – Forschungen zur Materiellen Kultur“ vorgestellt, der sich der Forschungsperspektive „Objects Link“, der Frage nach der Bedeutung der Dinge aus der Sicht der Beziehungen, in denen sie eingebunden sind, widmet. Denn Funktionen und Bedeutungen sind nicht per se stabil, sondern werden in vielfältigen Konstellationen neu definiert.

Mit dem Blick auf das Mittelalter und die frühe Neuzeit bietet dieser Zugang die Möglichkeit, unsere Beziehungen zu Dingen zu reflektieren: https://www.vandenhoeck-ruprecht-verlage.com/themen-entdecken/literatur-sprach-und-kulturwissenschaften/kulturwissenschaft/54353/object-links

Zur Teilnahme an unserer Festveranstaltung haben sich bereits eine Reihe von Vertreterinnen und Vertretern aus den Bereichen Politik, Kultur und Wissenschaft angemeldet. Hohe Repräsentanten und Repräsentantinnen des Landes Niederösterreich, der Universität Salzburg und der Stadt Krems werden zu Wort kommen:

• Mag. Martina Höllbacher, Leiterin der Abteilung Wissenschaft und Forschung, Amt der NÖ Landesregierung

• Univ. Prof. Dr. Ernst Bruckmüller, Österreichische Akademie der Wissenschaften

• Bürgermeister Dr. Reinhard Resch, Stadt Krems an der Donau

• Rektor a.D. Univ. Prof. Heinrich Schmidinger, Universität Salzburg

• Dekan Univ. Prof. Dr. Martin Knoll, Universität Salzburg

• Univ. Prof. Dr. Manfred Kern, Leiter des Interdisziplinären Zentrums für Mittelalter und Frühneuzeit, Universität Salzburg

Ihr Kommen haben zahlreiche hochrangige Gäste aus dem In- und Ausland zugesagt, unter anderem Vertreterinnen und Vertreter der Universitäten Wien und Klagenfurt, der Donau-Universität Krems, der Universität Aarhus/Dänemark, der Katholischen Péter-Pázmány-Universität in Piliscsaba (Ungarn), des NÖ und des OÖ Landesmuseums, des NÖ Landesarchivs, des Bundesdenkmalamtes, des Salzburger Freilichtmuseums, des Stadtmuseums St. Pölten, der Stifte Klosterneuburg und Göttweig sowie des Instituts für Jüdische Geschichte Österreichs (St. Pölten). Die Einladungskarte finden Sie hier.

 

HR Mag. G. Pfeifer

Leitung Public Relations und Kommunikation

Universität Salzburg

Kapitelgasse 4-6, 5020 Salzburg

Tel: 0662-8044-2435 o. 0664-8482340

E-Mail an HR Mag. G. Pfeifer

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    The (English-language) seminar on “Transnational Supply Chains and Domestic Human Rights Litigation” deals with legal questions that arise when human rights abuses in transnational supply chains give rise to domestic law suits.
    ... with an excursion to the European Space Agency and a visit to the new VEGA observatory
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    Das Sprachenzentrum der Paris-Lodron-Universität Salzburg hat im Auftrag der Österreichischen Gesundheitskasse – Landesstelle Salzburg Materialien für erwachsene Deutschlernende rund um das Thema „Zahngesundheitsvorsorge“ erstellt. Die Materialien sollen österreichweit in Deutsch-als-Zweitsprache-Kursen eingesetzt werden und können über die ÖGK – Landesstelle Salzburg bzw. online bezogen werden.
    Achtung: Die LV- und Workshopanmeldung für das Sommersemester-Programm des Career Centers startet am 10.02. um 12:00 Uhr. Begrenzte Kursplätze!
    Der Wissenschaftsbetrieb unterliegt immer mehr der Quantifizierung und Bewertung von Forschungsleistungen, auch bibliometrische Kennzahlen werden zunehmend für Evaluierungen und Benchmarks herangezogen.
    Wichtige Termine und Informationen zur Anmeldung für die Kurse am Sprachenzentrum im Sommersemester 2020
    Fr 28. Februar, 14-20 Uhr und Sa 29. Februar 2020, 9-14 Uhr in der Abguss-Sammlung des FB Altertumswissenschaften, Residenzplatz 1, 5020 Salzburg
    Dienstag, 10. März 2020, 19:30, ARGEkultur Ulrike-Gschwandtner-Straße 5, 5020 Salzburg
    Der Tag der offenen Tür findet am 11. März ab 9.00 Uhr an der Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Salzburg statt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!
    Am DO 12.03.2020 findet um 18:30 Uhr im Hörsaal 207 der Rechtswissenschaftlichen Fakultät, Churfürststraße 1, 5020 Salzburg (Zugang beschildert) ein Vortrag zum Thema "Fünf Jahre EuErbVO: Neues aus dem internationalen Erbrecht".
    In diesem Workshop am FR 13./SA 14.3. geht es in erster Linie um die Vermittlung orientalischer, im Spezifischen iranischer Musik durch die Methode der freien Improvisation. Ziel ist es, den Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus dem westlichen Kulturkreis die persische Musik mit ihrer besonderen Klangfarbe und ihrer modalen Struktur näherzubringen, damit sie mit diesem Material nach östlichem Verständnis weiterimprovisieren können.
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    Dienstag 17. März 2020, 17:00, Wissenschaft und Kunst, Atelier 1. St. / Ausstellungsraum enter EG, Bergstraße 12a, 5020 Salzburg Im Oktober 2019 startete am Kooperationsschwerpunkt Wissenschaft und Kunst das interuniversitäre Doktoratskolleg „Die Künste und ihre öffentliche Wirkung: Dynamiken des Wandels“. Es wird von Nicole Haitzinger und Bartolo Musil geleitet und gemeinsam von der Universität Mozarteum und der Paris-Lodron-Universität Salzburg sowie vom Land Salzburg finanziert.
    Die weltbekannte Sängerin Maria Farantouri, wichtigste Interpretin der Lieder Mikis Theodorakis‘ und „Stimme Griechenlands“, ist im Rahmen des ersten Ernst-Bloch-Symposions live in Salzburg zu hören.
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